Die Ringelblume (Calendula officinalis) zählt zu den bekanntesten Pflanzen der europäischen Volksheilkunde und ist aus keinem Bauerngarten wegzudenken. Mit ihren leuchtend orange-gelben Blüten war sie über Jahrhunderte fester Bestandteil der Hausapotheke – traditionell verwendet zur äußerlichen Pflege der Haut. In diesem Artikel erfährst du, woher die Ringelblume stammt, was die Klostermedizin und Kräuterkundige über sie überlieferten, wie sie geerntet wird und worauf du bei einer Ringelblumensalbe achten solltest.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information über die Pflanze und ihre traditionelle Verwendung. Er ersetzt keine medizinische Beratung und stellt keine Wirkaussage im Sinne des österreichischen Arzneimittelgesetzes dar.

Steckbrief der Ringelblume
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Botanischer Name | Calendula officinalis |
| Pflanzenfamilie | Korbblütler (Asteraceae) |
| Verwendete Pflanzenteile | Blüten (Calendulae flos) |
| Volkstümliche Namen | Ringelblume, Studentenblume, Warzenkraut |
| Blütezeit | Juni bis Oktober |
| Herkunft | Süd- und Mitteleuropa, heute weltweit als Gartenpflanze verbreitet |
| Verwendung bei ZEROX | Als Salbe zur äußerlichen Hautpflege |
Ein Blick in die Geschichte, Ringelblume in der Kräuterkunde
Die Ringelblume hat eine lange Tradition in der europäischen Kräuterkunde. Bereits Hildegard von Bingen erwähnte die Pflanze im 12. Jahrhundert in ihren Schriften zur Klostermedizin. Auch spätere Kräuterkundige der Renaissance etwa Tabernaemontanus und Matthiolus widmeten der Ringelblume eigene Kapitel in ihren Kräuterbüchern und beschrieben sie als vielseitig genutzte Gartenpflanze.
Diese historischen Überlieferungen zeigen vor allem eines: Die Ringelblume begleitet den Menschen seit Jahrhunderten. Sie sind jedoch historische Quellen aus einer Zeit ohne moderne Sicherheitsbewertung – sie dienen hier ausschließlich der kulturhistorischen Einordnung und sind keine Wirkaussage im Sinne des heutigen Arzneimittelgesetzes.

Warum „traditionell verwendet“ und nicht „wirkt gegen“?
In Österreich unterliegen Kosmetikprodukte dem Kosmetikrecht, nicht dem Arzneimittelrecht. Das bedeutet: Eine Salbe darf nicht mit Heilversprechen („hilft bei“, „wirkt gegen“, „heilt“) beworben werden, das wäre einem Arzneimittel vorbehalten. Erlaubt und üblich ist die Formulierung „traditionell verwendet“, die auf die kulturelle Anwendungsgeschichte verweist, ohne eine medizinische Wirkung zu behaupten. Genau diesem Grundsatz folgen wir bei ZEROX in der gesamten Produktbeschreibung.
Traditionelle äußerliche Anwendung der Ringelblume
In der Volksheilkunde wurde die Ringelblume, meist als Öl-Auszug, Tinktur oder Salbe, traditionell äußerlich zur Pflege beanspruchter Haut eingesetzt. Diese Anwendungsform hat sich über Generationen von Kräuterkundigen bis in die heutige Naturkosmetik erhalten und ist auch der Grund, warum Ringelblumenextrakt bis heute in vielen Cremes und Salben zu finden ist.
Bei ZEROX verarbeiten wir Ringelblumenblüten zu einer Salbe zur äußerlichen Anwendung handgerührt in kleinen Chargen, ganz ohne Parabene, Silikone oder Mineralöle.

Für wen eignet sich die Ringelblumensalbe?
Die Salbe eignet sich für alle, die eine natürliche, rückfettende Pflege für trockene oder beanspruchte Hautpartien suchen, egal ob im Alltag, nach der Gartenarbeit oder als Teil der abendlichen Pflegeroutine.
Ernte und Verarbeitung
Die Ringelblumenblüten werden traditionell von Juni bis Oktober bei trockenem Wetter geerntet. Für eine hochwertige Weiterverarbeitung ist entscheidend:
- Erntezeitpunkt: an sonnigen Vormittagen, wenn die Blüten voll geöffnet, aber noch frisch sind
- Trocknung: schonend, ohne künstliche Wärme, an einem luftigen, schattigen Ort
- Lagerung: trocken, dunkel und lichtgeschützt, um die Blütenqualität zu erhalten
Bei ZEROX stammen unsere Ringelblumenblüten aus kontrollierter Herkunft und werden in Österreich handverarbeitet.
Ringelblumensalbe im Alltag Anwendungstipps
Nach der Dusche: auf die noch leicht feuchte Haut auftragen, um die Feuchtigkeit einzuschließen
An beanspruchten Stellen: z. B. Ellenbogen, Hände, Knie
Als Teil der Pflegeroutine: dünn auftragen und einziehen lassen
Häufige Fragen zur Ringelblume (FAQ)
Ist Ringelblumensalbe für empfindliche Haut geeignet?
Ringelblumensalbe wird traditionell als milde, rückfettende Pflege für trockene und beanspruchte Haut verwendet. Bei bekannten Allergien gegen Korbblütler (Asteraceae) empfehlen wir vorab einen Verträglichkeitstest an einer kleinen Hautstelle.
Woher stammt der Name „Ringelblume“?
Der Name geht auf die ringförmig eingerollten Samen der Pflanze zurück, die nach der Blüte entstehen.
Was unterscheidet Ringelblume von Calendula in anderen Produkten?
Botanisch handelt es sich um dieselbe Pflanze (Calendula officinalis). Der Unterschied liegt meist in Anbau, Ernte und Verarbeitung, bei ZEROX in kleinen, handgerührten Chargen aus kontrollierter Herkunft.
Wie oft kann man Ringelblumensalbe auftragen?
Zur täglichen Pflege kann die Salbe je nach Bedarf ein- bis zweimal täglich dünn aufgetragen werden.
Ist die Ringelblumensalbe für Kinder geeignet?
Bei Kindern und Säuglingen empfehlen wir, vor der ersten Anwendung Rücksprache mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apotheke zu halten.

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